RATGEBER
Schon gewusst?
Fakten rund um Ölabscheider
Wie ein Abscheider funktioniert, welche Prüfungen vorgeschrieben sind und worauf es im Betrieb ankommt – kompakt erklärt von Ihrem Fachbetrieb.
SCHON GEWUSST?
Abscheideranlagen arbeiten im Verborgenen – bis etwas nicht stimmt. Hier erklären wir kompakt, wie ein Ölabscheider funktioniert, welche Prüfungen vorgeschrieben sind und worauf es im täglichen Betrieb ankommt.
Öl und Wasser trennen sich ganz natürlich
Leichtflüssigkeiten wie Benzin und mineralische Öle besitzen eine geringere Dichte als Wasser. Im Abscheider steigen sie nach oben und können dort zurückgehalten werden.
Kleine Öltröpfchen brauchen Unterstützung
In einem Koaleszenzabscheider werden auch sehr kleine Öltröpfchen zusammengeführt. Dadurch entstehen größere Tropfen, die leichter aufsteigen und abgeschieden werden können.
Bis zu 20 mg/l bei Klasse I
Ein Abscheider der Klasse I muss unter den vorgeschriebenen Prüfbedingungen einen Restgehalt an Kohlenwasserstoffen von höchstens 20 mg/l im Ablauf erreichen.
Der Schlamm bleibt unten – das Öl oben
Schwere Bestandteile setzen sich im Schlammfang ab, während Leichtflüssigkeiten aufschwimmen. So werden unterschiedliche Verunreinigungen innerhalb der Anlage zurückgehalten.
Ein Abscheider braucht regelmäßige Kontrolle
Damit eine Abscheideranlage zuverlässig funktioniert, sind regelmäßige Eigenkontrollen, Wartungen und wiederkehrende Überprüfungen vorgesehen.
Generalinspektion spätestens alle 5 Jahre
Vor der Inbetriebnahme und anschließend in Abständen von höchstens fünf Jahren wird die Anlage im Rahmen einer Generalinspektion umfassend überprüft – einschließlich der Anforderungen an die Dichtheit.
Ein selbsttätiger Verschluss schützt den Ablauf
Erreicht die gespeicherte Leichtflüssigkeit eine bestimmte Menge, kann die selbsttätige Verschlusseinrichtung den Ablauf schließen und so verhindern, dass abgeschiedene Leichtflüssigkeit in die Kanalisation gelangt.
Nicht jedes Öl gehört in einen klassischen Ölabscheider
Leichtflüssigkeitsabscheider sind für bestimmte mineralische Leichtflüssigkeiten ausgelegt. Bei Kraftstoffen mit biogenen Anteilen oder anderen besonderen Abwässern können andere Anforderungen an die Abwasserbehandlung gelten.
Die richtige Größe ist entscheidend
Die erforderliche Nenngröße eines Abscheiders wird nicht einfach nach der Größe des Betriebes gewählt. Unter anderem spielen anfallende Wassermengen, Regenwasser, gewerbliches Abwasser und die Eigenschaften der Leichtflüssigkeit eine Rolle.
GUT ZU WISSEN
Eine Abscheideranlage kann ihre Aufgabe nur zuverlässig erfüllen, wenn sie fachgerecht geplant, betrieben, kontrolliert und gewartet wird.
Kaaserer ASS – Ihr Fachbetrieb rund um Abscheidertechnik, Prüfung, Wartung und Sanierung.
WAS PRÜFEN WIR?
Wir prüfen fachgerecht und zuverlässig:
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